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Wanderung 6 - Eibenthal, Eib(en)grat, Riegelstein, Eichenstruth und Großer Berg
Wanderern, die lieber etwas abenteuerliche Pfade suchen, empfehlen
wir, den Eib(en)grat zu ersteigen. Der Eib(en)grat verlangt
Trittsicherheit und bei einzelnen Passagen auch Schwindelfreiheit.
Bei Nässe wird der Steig gefährlich rutschig und man sollte ihn
lieber auf den bequemeren Pfaden umgehen. Wer den gesamten
Felsensteig meiden will, findet trotzdem eine empfehlenswerte
Wanderung auf abwechslungsreichen Waldwegen und Wiesenlichtungen.
Ausgangspunkt: Kirchplatz in Plech
Wir folgen der Markierung „Blauer Punkt“ zwischen der Pfarrkirche
St. Susannae und den historischen Felsenkellern bis an eine
dreifache Weggabelung. Dort nehmen wir den mittleren, ungeteerten
Waldweg und marschieren am Fuß des Gottvaterberges (586 m) in
Richtung der großen Waldwiese „Gänsbauch“.
Wer möchte, kann zunächst der Markierung „Roter Ring“ folgen
und bereits gegenüber der Pfarrkirche die wenigen Stufen nach
rechts hinauf steigen, um das dortige Labyrinth, einen Ort zur
inneren Einkehr und Besinnung, zu besuchen. Vom Labyrinth führt
ein schmaler Pfad wenige Meter nach oben und anschließend rechts
um den Gipfel des Gottvaterbergs. Der Weg führt uns an stolzen
Felsen vorbei und bietet eine herrliche Aussicht über Plech und
den nahegelegenen Veldensteiner Forst. Am Ende des Weges geht
es wieder hinab und wir erreichen ebenfalls den „Gänsbauch“. Wir
überqueren diesen Platz in Richtung Rohenstein und folgen dem
„Blauen Punkt“ den Waldweg bergauf an majestätischen Felswänden
vorüber bis der Weg aus dem Wald führt.
Jetzt halten wir uns rechts in Richtung Autobahn und gehen an
dem Drahtzaun entlang bis hin zu dem Weg, der um den kleinen
Wald führt. Wir überqueren auf der Brücke die Autobahn und
folgen der Markierung mit dem „Blauen Punkt“ über verschlungene
Waldpfade bis wir nach 15 Minuten wieder in die freie Flur
kommen. Jetzt befinden wir uns im stillen und sonnigen Eibenthal.
Linkshaltend folgen wir dem „Blauen Punkt“ bis wir wieder im
Wald auf mehrere Markierungen stoßen, die auf einem schmalen
Pfad bergauf zum Eib(en)grat (597 m) führen.
Oben angekommen entscheiden wir uns entweder für die schwierigere
und längere Wanderstrecke durch den Eib(en)grat oder für
den Weg mit dem „Blauen Punkt“ wieder abwärts bis zum Waldrand
in die freie Flur, von dort nach links zu der Feldscheune und
dann immer dem „Blauen Punkt“ folgend bis zur Ortsmitte Riegelsteins
(weitere Beschreibung siehe Seite 21/22).

Wanderer, die den Eib(en)grat durchqueren, haben die Möglichkeit,
auf verschlungenen Pfaden am Felsgrat entlang durch den
Felsdurchlass bis hin zur steilen Eisenleiter, die zum hohen Kamm
führt, eine abwechslungsreiche Felsenwelt zu entdecken.
Am Waldrand angekommen, folgen wir links dem Feldweg in Richtung
„Spieser Fernsehturm“. Links des Fernsehturms treffen wir
auf die „Kanzelwand“, die geübten Kletterern eine herrliche Aussicht
bietet. Hier befinden wir uns auf dem höchsten Punkt der
Fränkischen Schweiz mit 635 Metern über dem Meer. Wir setzen
unsere Wanderung am Fernsehturm vorbei bis zur Ortsmitte
Riegelsteins fort.
Hier treffen wir wieder mit den Wanderern zusammen, die den
einfacheren Weg gewählt haben. Der Weg führt jetzt gemeinsam
nach Eichenstruth.
Nach der „Riegelsteiner Kirche“ aus dem 15. Jahrhundert biegen
wir links ab, folgen der Markierung „Grünes spitzes Dreieck“ mit
der Nummer 5 unter der Autobahn hindurch und danach links
etwa 60 Meter auf der Kreisstraße Riegelstein – Plech. Ab hier
geht es auf einem ruhigen Weg nach Eichenstruth. In Eichenstruth
können wir uns im Gasthof „Gerstacker“ etwas ausruhen und
für den restlichen Weg stärken.
Auf dem Rückweg nach Plech halten wir uns wieder an die Markierung
„Grünes spitzes Dreieck“ mit der Nummer 5, biegen am
Ortsende nach rechts und nach etwa 250 Metern nach links ab.
Diesem Weg folgen wir bis wir wieder aus dem Wald kommen.
Jetzt gehen wir rechts am Waldrand des Großer Berg (539 m)
entlang und am Kletterfelsen vorbei bis zu unserem Ausgangspunkt,
dem Kirchplatz in Plech.
Weglänge: etwa 15 Kilometer
(kurze Strecke etwa 13 Kilometer)
Dauer: 4 Stunden
(kurze Strecke etwa 3 ½ Stunden)
 
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