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Wanderung 2 - Veldensteiner Forst, Bernheck und Ottenhof

Ausgangspunkt: Kirchplatz in Plech
Wir überqueren die Hauptstraße und gehen durch die Schulstraße
vorbei an Schule und Mehrzweckhalle. Am Spielplatz halten wir
uns links, biegen nach etwa 120 Metern rechts ab und folgen der
schmalen Straße bis zur nächsten Querstraße. Anschließend halten
wir uns zwei Mal links und wandern auf dieser Straße weiter
rechts an der Fallmeisterei vorbei. Auf der Anhöhe entdecken wir
links die „Ernsthüll“, einen kleinen historischen Hüllweiher, der
als Wasserstelle für die vorbeiführende Altstraße Nürnberg – Eger
diente.
An der Kreuzung den Waldweg überquerend, folgen wir ab hier im
Wald dem „Grünen Punkt“ am Ameisenhügel vorbei bis zum Naturdenkmal
Kuckucksloch und dann am Waldrand vorüber an
Felsengruppen weiter bis zum Rastplatz „Geißbock“. Hier finden
wir überdachte Sitzgruppen und für die „kleinen Wanderer“ einen
Spielplatz zum Austoben. Anschließend gehen wir am Waldrand
weiter bis der Wanderweg „Grüner Punkt“ rechts in den Wald
führt.
Hier kann man entscheiden, ob man abkürzen und den Weg im Tal
an der Sonne (Wegbeschreibung siehe Routen drei oder vier) oder
die lange Tour wählen möchte.
Der Veldensteiner Forst ist mit seinen 7000 Hektar das größte
zusammenhängende Waldgebiet Nordbayerns und war schon
immer ein beliebtes Jagdgebiet. Er ist heute einer der größten
Naturparks Bayerns, in dem noch viele Hirsche und Wildschweine
heimisch sind.
Der Wanderweg geht bergauf in den Veldensteiner Forst und trifft
später auf den „Wallfahrtsweg“, der von Neuhaus nach Pottenstein
führt. Wir biegen links auf diesen Weg ab und folgen dem „Grünen
Punkt“ bis zum „Steierfels“. Jetzt geht es wieder nach links bergauf
in Richtung Bernheck bis zu einem eingezäunten Waldstück. Hier
gabelt sich der Weg, wir halten uns rechts und folgen dem Waldweg
immer geradeaus bis wir auf die Wegemarkierung mit dem
„Blauen Ring“ treffen. Wir überqueren die Kreisstraße Plech –
Pegnitz und folgen dem „Blauen Ring“ über die Autobahnbrücke
geradeaus, dann wieder links aus dem Wald, bis wir in die freie
Flur kommen. Nun führt uns der Weg immer geradeaus bis zur
Ortsmitte von Ottenhof, wo wir im Gasthaus „Zum Grünen Kranz“
eine Stärkung zu uns nehmen können.
Der Ort Ottenhof wurde 1437 erstmals urkundlich erwähnt. Die
größere Ansiedlung ist jedoch erst in den 60er und 70er Jahren
des 15. Jahrhunderts durch Abholzung und Ausweitung der Landwirtschaft
erfolgt. Das Dorf ist immer noch landwirtschaftlich
geprägt, wobei aber der überwiegende Anteil der Erwerbstätigen
heute das Haupteinkommen nicht mehr in der Landwirtschaft erzielt.
Die Wanderung wird anschließend hinter dem Gasthaus fortgesetzt.
Wir folgen der Markierung „Gelbes Kreuz“ in Richtung
Plech bis wir beim Weiler Strüthof auf die Straße Plech – Klausberg
treffen. Nun unterqueren wir die Autobahn und biegen nach
der Unterführung rechts ab zum Rohenstein. Am Waldrand entlang
gehen wir bis zum „Gänsbauch“, wo der Weg rechts am Fuß des
Gottvaterbergs bis zu unserem Ausgangspunkt, dem Kirchplatz,
führt.
Weglänge: etwa 17 Kilometer
Dauer: 4 Stunden

 
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